Dienstag, 3. November 2015
Eragon 4 in 150 Sekunden
Christopher Paolini katapultiert uns direkt in das Kriegsgeschehen um die Einnahme irgendeiner unaussprechlichen, vom bösen König Galbatorix beherrschten Stadt (hat er für die Namen wild herumgescrabblet?) Unsere Hauptprotagonisten Eragon, Roran, Drache Saphiraund Elfe Arya machen dabei ihrem Heldenstatus alle Ehre. Auf diese Stadt folgt die nächste und so weiter, und damits nicht zu blutrünstig wird, wird nebenbei viel Politik betrieben und ein Kind geboren, das seltsamerwesie Hope genannt wird, wie Hoffnung, obwohl in dem Buch sonst kein Englisch gesprochen wird.

Nasuada, eine der Anführerinnen (Frauen in Führungspositionen, sehr fortschrittlich) wird entführt und Eragon haut erstmal ab auf eine einsame Insel. Um des Insels Lösung zu finden, muss er seinen "wahren Namen" herausfinden, was völlige Selbsterkenntnis voraussetzt. Nach nur einigen Tagen ist seine Suche erfolgreich, und das ist eine seiner wirklich großen Leistungen im Buch. Sein Preis sind geheime 243 Dracheneier und 136 Eldunarí, die quicklebendige Herzen, Seelen und Verstande von längst verstorbenen Drachen beherbergen. (Die Erfindung der Eldunarí sollte sich der Autor patentieren lassen, ich hätte das dann auch gern für mich.)

Mit dieser unsichtbaren Drachenarmada im Rücken geht es auf zum letzten Kampf gegen Galbatorix. Besiegen lässt er sich nicht, aber Eragon gelingt ein Zauber, mit dem der Fiesling all sein böses Tun erkennt. Den Drachen reicht dies nicht, sie ergänzen den Zauber, sodass Galbatorix all das von ihm verursachte Leid auch fühlt. Zu viel für ihn und somit sein Ende.

Apropos Ende: Nasuada wird neue Menschen-Königin, Arya neue Elfen-Königin, Roran baut als Graf sein altes Dorf wieder auf, und Eragon ernennt sich selbst zum Ober-Dracheneier-Ausbrüter in einem geheimen von ihm gewählten Drachen-Exil. Erwähnt sei noch, dass Eragon und Arya sich ihre wahren Namen verraten, ein großer Vertrauens- und Liebesbeweis, da Herrn Paolini ein Kuss wohl zu trivial war.


Sonntag, 20. September 2015
Holunderblüten-Likör
30 Dolden Holunderblüten
1 l Wasser
1 Zitrone ausgepresst
350 g. Zucker
1 Tag ziehen lassen

Je 100 ml davon aufgießen mit
25 ml. 96%igem Alkohol


Holunderbeer-Likör
Holunderbeersirup
1 Kilo Holunderbeeren
750 g. Zucker
750 ml Wasser
2 Vanilleschoten
Einige Minuten kochen lassen!

Zuckersirup
350 ml Wasser
350 g. Zucker

Holunderbeerlikör
600 ml Holunderbeersirup
350 ml. Zuckersirup
350 96%iger Alkohol
300 ml. Wasser


Montag, 17. August 2015
Tage wie Reibeisen
Stunden
Die brennend auf der Haut zu langsam verstreichen

Minuten
die flüstern wir brauchen dich nicht

Nächte
der Ruhe von schwarzen Gedanken

Tage
wie Reibeisen


wie ich nicht bin
Jünger, hübscher und erstaunlicher
Humorvoll mit Esprit
Reicher, klüger und relaxter
Geistreich kreativ
Ungrau faltenlos
Und sicher in mir selbst

Vor allem aber möchte ich lernen
mich zu mögen wie ich bin